Monatsthema Juli
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Ein Thema das desöfteren zur Ansprache gelangt
Sei es auch nur in der Form, dass man gefragt wird ob man Drogen nehme...
Oder als Extremversion denjenigen, welche Selbstverstümmelung als Weg der Kunst sieht.
Zitat:
Die Sehnsucht nach dem inneren Gefühl des unblockierten Fließens, nach der Erkenntnis eines tieferen Sinns und nicht zuletzt auch nach der Befreiung des Bewusstseins von repressiven Vorgaben, ist wohl so alt wie die Menschheit. Sie findet ihren Ausdruck in unzähligen Ritualen und Praktiken verschiedenster Kulturen die ein Eintauchen in andere Wirklichkeiten ermöglichen.
Quelle:
http://www.sterneck.net/moksha/kunst/index.php
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Nun ich dachte da eher an div Designerdrogen und Koks/Crack..
Kannst du dich an die Zeitungsstorry erinnern, wo es im Bundestagstoiletten laut der Zeitung Koks auf den Toiletten...
Mir fdiel da nur auf wie schnell die Storry wieder vom Tisch war
Keine Hausdurchsuchungen
keine Urinabgaben aller...
Und Koks ist nun mal eine Droge, welche die Leut weltfremd und Größenwahnsinnig werden lässt.
Das Bewusstsein ist wie ein kosmischer Bumerang,
kehrt man ihm dem Rücken zu erschlägt es einen.
lasst die Sterne tanzen
kreative Grüße
Achim
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Hi Achim, wie kommst Du im Zusammenhang der Bewußtseinserweiternden Wirkung von Drogen jetzt eigendlich auf den Begriff "Destruktiv"?
Ein erweitertes Bewußtsein an sich ist doch viel eher sehr positiv, denn es erweitert die eigenen, bisher gesteckten Grenzen und man lebt bewußter bzw. sieht die wirklich wichtigen Dinge wieder besser. Daran ist nichts destruktives.
Und weder Hasch noch DSL machen laut den Drogen-Infoblättern von den "Jungen" Grünen süchtig, noch führen sie zu körperlichen Dauerschäden (allenfalls einer Raucherlunge). Psychische Probleme die laut den info`s bei einer hohen Dosierung von DSL auftreten könnten, sind nach den Angaben auch nicht Dauerhaft etc.
Darin kann ich auch nichts wirklich destruktives erkennen.
Oder meinst Du die Hasch rauchenden Kids, die plötzlich keinen Bock mehr auf Schule haben? Vielleicht haben sie jedoch bei einem Joint plötzlich erkannt, das ihre Schulbildung leider auch nichts mehr daran ändern wird, das sie in Zukunft fast alle arbeitslos sein werden??? Und dann zählt die Qualifikation nicht mehr, denn alle bekommen das gleiche Harz IV. Ihnen fehlt demnach "nur" eine positive Zukunftsperspektive...
Mir fallen da im Zusammenhang mit dem Wort destruktiv viel eher der alltägliche Überlebens-Streß, psychische Belastungen im Berufs-Alltag, sowie all die anderen teils perversen Dinge ein, die um uns herum überall in der Welt so geschehen, denn die können einen wirklich ziemlich systematisch zerstören...
Und an der Politik ließe sich ja schließlich auch etwas ändern - Konzepte gäbe es genug - zB. zum Thema Schuldenabbau hier (sorry, ist offtopic):
http://www.joytopia.net/wbb2/thread.php?threadid=440
Das es leider keine große Partei gibt, die sich traut solche Ideen dann auch umzusetzen, ist dabei noch ein ganz anderes Thema...
Lg Yoni
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Ich bin halt dem Phantastischen Perfektionismus verfallen und da
sind Destruktionsmittel sicher nicht geeignet um das zu verbessern.
Es reicht schon die Destruktiva der Politik erleiden zu müssen.
Da muss ich mir nicht auch noch das Hirn abschießen. :mrgreen:
Das Bewusstsein ist wie ein kosmischer Bumerang,
kehrt man ihm dem Rücken zu erschlägt es einen.
lasst die Sterne tanzen
kreative Grüße
Achim
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Lustige Vorstellung,
Yoni
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Ich bin heute mehr davon überzeugt, dass die Einnahme von Drogen das wesentliche vom Inneren des Menschen verfälscht.
Beispiele seien hier Größenwahn, wenn man sich einen Baum auf einmal durch die Nase in Pulverform lässt.
Klar magst du mit dem Punkt, dass es so manche Stilrichtung ohne Drogen sicher nicht geben würde recht haben.
Wobei hier nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, ob diese Stielrichtung nicht etwa zufällig dann doch entwickelt worden wäre.
Also eher paradoxe Theorie als ein praktisch verwertbarer Diskusionspunkt..
Realistisch betrachtet müsste dazu mal ne Statistik mit aber was red ich
nun sagen wir mehrere freiwillige Künstler 10 Tage unter Drogen ins Atelier einsperren
Dazu ne Vergleichsgruppe ohne Drogen
und dann im Netz über die Ergebnisse abstimmen lassen.
:mrgreen:
Das Bewusstsein ist wie ein kosmischer Bumerang,
kehrt man ihm dem Rücken zu erschlägt es einen.
lasst die Sterne tanzen
kreative Grüße
Achim
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Man könnte es ja mal mit der Wasserpfeife versuchen, wie die Indianer, mal sehen ob das verborgene aus dem Inneren rauskommt.
Nee.....ich lass das sein!
LG chica :mrgreen:
Leben wie eine graue Maus? Dann wär am Ende alles für die Katz !
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Nu, ich fänd`s mal interessant mit LSD zu experimentieren - hab`bisher aber nix an Drogen genommen, außer 2x in meinem Leben einen Joint (der bei mir allerdings nix bewirkte...).
Warum ich das schreibe? Weil ich viele Ideen während einer Meditation bekomme und mich interessiert es, in welche Schichten der eigenen Sichtweise man dabei vordringen könnte - unbewußtes sozusagen sichtbar machen.
Denn auch ein Künstler ist trotz seines sensiblen Wesens meißtens nicht vollends in der Lage, sein tiefstes Unterbewußtsein zu erforschen, um die dort noch verborgenen Schätze zu erkennen und dann in Bilder umzuwandeln
Ich könnte mir nämlich vorstellen, das einige der Kunststile unter Drogeneinfluss gar erst entstanden sind...
Na aber den Entwurf zum Brückenprojekt könnte man doch ganz in Ruhe "mit" zu Hause machen - und auf das Gerüst dann wieder ohne Drogeneinfluss raufklettern
)
Gruß yo
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Ich denke man muss immer seine grauen Gehirnzellen zu 120 % bei der Kunst haben, um das so gefasst zu bekommen und nebenbei auch noch immer darauf bedacht die Idee nicht zu verlieren.
Je mehr man das im Raum macht um so schwieriger ist es die Licht und Schattenverhältnisse oder bei 3D Arbeiten die Proportionen nict zu verlieren.
Im Grundprinzip sind da alle Drogen für mich eher hinderlich, wenn sie es einem nicht sogar unmöglich machen würden, in der Art zu malen.
ich glaub ich würd schon gar nicht aufs Gerüst kommen
geschweigedem ans Restaurant am oberen Ende vom Brückenpfeilerprojekt
:totlacher:
Das Bewusstsein ist wie ein kosmischer Bumerang,
kehrt man ihm dem Rücken zu erschlägt es einen.
lasst die Sterne tanzen
kreative Grüße
Achim
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Hallo zusammen,
nein Drogen würde ich nicht nehmen, nie, da bin ich mir sicher. Alkohol auch nur in sehr geringer Dosis, so zum Genuß. Aber zum Malen brauch ich das nicht. Beim Malen ist die Tätigkeit selbst für mich wie eine Droge. Da muß ich richtig aufpassen, daß ich mich dabei nicht total verliere und nix anderes mehr höre und sehe. Sogar nachts arbeitet es noch in meinem Kopf.
Wenn aber jemand so etwas braucht und er schafft tolle Sachen und ist beflügelt oder so was, na bitte schön. Hab nichts dagegen. Das rächt sich dann aber später in Form von gesundheitlichen Schäden, muß jeder selbst wissen!
LG chica
Leben wie eine graue Maus? Dann wär am Ende alles für die Katz !
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
drogen nein danke.
was ich allerdings brauche sind gute inspirationen und die erhalte ich meist,wenn ich mir bilder anderer künstler ansehe bzw. wenn ich die ehemaligen mitstreiter im kunsthaus besucht habe.
gruß helga
Jedes Bild.....ist eine Prüfung!
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Wenn Drogen und Kunst zusammenhängen würden, wären wahrscheinlich die meisten Junkies super Künstler, allein um ihre Sucht zu finanzieren!
Klar mag es Menschen geben, die Drogen nehmen um kreativ sein zu können aber ich bezweifle doch sehr, daß es die Mehrheit der Künstler ist!
Liebe Grüße, Andrea
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Zeichnet doch gerade das Kreativ-Sein ohne Drogen zu benötigen einen Künstler aus!
Gruß aus Berlin
Gabriel
_____________________________
Der Weg ist das Ziel.
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Das sehe ich ganz genau so. Grade ein Künstler sollte in der Lage sein, sich ohne Drogen vollkommen fallen zu lassen.
Kunst ist nur ein Begriff um das zu erfassen, was nicht rational erfasst werden kann.
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Ich wollte da eigentlich mehr auf den Artikel, welchen ich als Link dazugestellt hab eingehen,
Aber sei's drum nochmal das Zitat:
Die Sehnsucht nach dem inneren Gefühl des unblockierten Fließens, nach der Erkenntnis eines tieferen Sinns und nicht zuletzt auch nach der Befreiung des Bewusstseins von repressiven Vorgaben, ist wohl so alt wie die Menschheit. Sie findet ihren Ausdruck in unzähligen Ritualen und Praktiken verschiedenster Kulturen die ein Eintauchen in andere Wirklichkeiten ermöglichen.
und die Quelle:
http://www.sterneck.net/moksha/kunst/index.php
Dass jede Art von Drogen Vor wie auch Nachteile mit sich bringt, denke ich ist hier jedem klar.
Aber was mich zum Beispiel ärgert ist, wenn mir einfach extremer Drogenkonsum mit dem Argument, sonst könne man sowas doch gar nicht malen,unterstellt wird.
Ich bin z.B. überzeugt davon, dass wenn man sich ein Thema intensiv vornimmt und das auch zum Teil lebt mehr dabei rauskommt, als wenn man sich jeden Tag die Birne wegbläßt
Das Bewusstsein ist wie ein kosmischer Bumerang,
kehrt man ihm dem Rücken zu erschlägt es einen.
lasst die Sterne tanzen
kreative Grüße
Achim
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Ich habe nur die Zigarette und meine Frau als Drogen.
Von allem anderen hab ich die Finger gelassen, weil ich dann so unkreativ werde und zu nichts mehr in der Lage bin.
Gruß aus Berlin
Gabriel
_____________________________
Der Weg ist das Ziel.
Kunst und bewustseinserweiternde Drogen
Das ist natürlich ein ziemlich kniffliges Thema. Manchal können solche Stoffe einem ja durchaus helfen, sich in Welten herinzuversetzen, die einem sonst so nicht von der Hand auf Leinwand, oder auf das Papier gleiten.
Jedoch braucht man, um das zu vollbringen einen stabilen Geist. Ohne den könnte man aber nicht Künstler werden.
Kunst ist nur ein Begriff um das zu erfassen, was nicht rational erfasst werden kann.